Aga Honigberger

1921

geboren in Mühlbach - Rumänien

1947 - 1952

Kunststudium in Halle/Saale - Burg Giebichenstein

1952

Gesellenprüfung als Töpfer

1951 - 1954

Mitarbeit in der Versuchswerkstatt bei Prof. Waldemar Grzimek
Zusammenarbeit mit Christa Cremer

1952

Studium der Glasurtechnik bei Prof. Henze an der Kunstschule Berlin

1955

eigene Werkstatt in Erkner und Mitglied im VBK

1962

Ehrendiplom der Internationalen Keramikausstellung in Prag

 

 

 

So war’s

 

Der Teetopf war so wunderschön,
sie liebt ihn wie ihr Leben.
Sie hat ihm leider aus Versehn
Den Todesstoß gegeben.

Was sie für Kummer da empfand,
nie wird sie es vergessen.
Sie hielt die Scherben auseinand
und sprach: So hat’s gesessen.

 

Wilhelm Busch

Eine persönliche Beziehung

Dieses Gedicht drückt die persönliche Beziehung aus, die sich zwischen dem meistgebrauchten Alltagsgegenstand und den Benutzern entwickelt. Fast jeder hat eine Lieblingstasse oder einen Teller, der besonders geschätzt wird. Diese Gegenstände wurden schon seit Anbeginn ihrer „Erfindung" geschmückt , mit Mustern verziert zuerst und später mit Darstellungen aus dem täglichen Leben oder dem Anlass der Herstellung dieses Gegenstandes versehen. Es sind Gefäße aller Art: Teller, Tassen, Schüsseln, Vorratstöpfe.

Diese Gefäße braucht man seit Menschen­gedenken. So ist die Anfertigung von Töpfen aller Art das älteste Handwerk. Der einfache Grund war die Notwendigkeit der Aufbewahrung der Nahrungsmittel und die Suche nach Gefäßen für Flüssigkeiten: Wasser. Wein oder Milch und Tee. In manchen Gegenden der Welt verwenden die Menschen dafür geeignete Früchte. In Mittel- und Vorderasien, wo wahrscheinlich die Menschen zuerst sesshaft wurden und die Arbeitsteilung entwickelten, um das tägliche Leben der Familien zu meistern, gab es solche Pflanzen nicht.

 

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Stand: 22.04.2011